Jap. Kalligrafie

ShoDo - Japanische Kalligrafie

Der „Weg der Schrift“ gehörte ebenso wie der „Weg des Tees“ zu den Samurai-Künsten und war Bestandteil ihrer Ausbildung. (Meditationswege des ZEN)
Angelika Eckhardt

Angelika Eckhardt


Geboren 1951, vorexaminierte Pharmazeutin und Heilpraktikerin

Studium der Japanologie, Ludwig-Maximilians-Universität München.

Fünf Studienreisen nach Japan.

Neben der Sprachpraxis studierte sie Wege des ZEN.

2002 bis 2003 ein ganzes Jahr als innerer Schüler in Japan.

ShoDo – japanische Kaligrafie speziell die Hofdamenschrift des 8. Jahrhunderts bei Soya Sensei.

ChaDo – Teezeremonie bei Kawarahayashi Sensei.

ShoDo japanische Pinselschrift
ShoDo Japanische Pinselschrift

ShoDo setzt sich zusammen aus 

„Sho“ Schrift, „Do“ Weg. 

Dieser hat seinen Ursprung in den „Dao“ der Shaolin Mönche Chinas. Wege sind Konzentrations-praktiken des ZEN.

ShoDo bedeutet folglich „Weg der Schrift“ oder des Schreibens, im Westen oft unzureichend mit Kaligraphie übersetzt.

Anders als das Chinesische, bedient sich das Japanische nicht nur der chinesischen Schriftzeichen (Kanji), sondern zusätzlich zweier aus den chinesischen Schriftzeichen entstandener sogenannter Silbenalphabete, der „Kana-Schrift“.

  • Katakana die härtere „männliche“.
  • Hiragana, die weibliche, weiche „Kursivschrift

In einem normalen japanischen Text kommen alle drei Schriftarten zur Anwendung.

Anwendung:
Einzel- und Gruppenunterricht in drei aufeinander folgenden Kursen
  1. Theorie, Einüben der Grundstriche und einfache Kanji
  2. Katakana
  3. Hiragana
Share by: